Sanierung Apollostrasse

2021

Adresse

8032 Zürich

Haustyp

Gesamtsanierung

Auftraggeber

Privatperson

Projektdaten

Planung: 2019-2020
Ausführung: 2020-2021

Das Wohnhaus an der Apollostrasse 21 stammt aus der Bauperiode 1910 – 1919. Es befindet sich im Zürcher Hottingerquartier, in Gehdistanz zum Kreuzplatz und markiert die Ecke der Blockrandbebauung Apollostrasse – Minervastrasse. Direkt gegenüber befindet sich die eindrückliche Hauptfassade der Kirche St. Anton, erbaut 1906 bis 1908 und seit 1981 als schutzwürdiger Bau von kantonaler Bedeutung aufgeführt.

Ziel des Umbaus war die Wohnungen durch eine Erweiterung des Baukörpers in den Hof mit zeitgemässen Küchen- und Badräumen und einem nach Süden ausgerichteten Balkon aufzuwerten. Dabei durften die unter Denkmalschutz stehenden Wohnräume nur sehr behutsam saniert werden. Durch das Verschieben der Hoffassade konnte zudem der Dachstuhl hofseitig angehoben werden, so dass zusätzlich eine grosszügige und helle Maisonette-Wohnung im Dachgeschoss eingeplant und realisiert werden konnte. Im Kern des Gebäudes wurde eine Aufzugsanlage ergänzt und an das denkmalgeschützte Treppenhaus angegliedert, sodass die Wohnungen nun über eine komfortable und nachhaltige Vertikalerschliessung verfügen.

Für die Bauherrschaft war von Anbeginn der Erhalt des zeitgenössischen Charakters der Bausubstanz ein massgebender Schwerpunkt. So wurden die stilechten Ausbauten sorgfältig restauriert und die Neubauten materialgerecht und unter rücksichtsvoller Einhaltung von ökologischen Aspekten konstruiert. Dabei verlangten die alte Bausubstanz und die engen innerstätischen Verhältnisse eine sehr sorgfältige und präzise Planung, sowie eine enge und gezielte Zusammenarbeit mit Fachleuten und Denkmalpflege.

Wohnen Obergass

2020

Adresse

8854 Galgenen

Haustyp

Wohnüberbauung

Auftraggeber

BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich

Anzahl Wohnungen

44

SIA m3

23'500

Wettbewerb

1. Rang

Projektdaten

Planung: 2016-2020
Ausführung: 2020-2022

Die vorhandene Siedlungsstruktur wurde in einer adäquaten Körnung weitergeführt. Die Punktbauten, mit jeweils vier bis fünf Wohnungen, vermitteln in ihrer Volumetrie zwischen den umliegenden Doppel- und Reihenhäuser, die gewünschte Positionierung. Die Gebäude liegen harmonisch und mit Umschwung im Park. Die Formensprache der Häuser ist zeitlos modern mit überraschenden Details. Um eine möglichst grosse Freifläche zu generieren, sind die Bauvolumen sehr kompakt. Alle Wohnungen profitieren von der optimalen Besonnung. Eingezogene Loggien gliedern die Baukörper und garantieren allen Einheiten einen privaten gedeckten Aussenraum. Ein feinmaschig definiertes Wegsystem mit Plätzen und Bäumen verbindet das neue Quartier miteinander. Es entstehen ungeahnte Durchblicke, Treffpunkte und Orte zum Verweilen.

Siedlung Else Züblin West

2020

Adresse

8047 Zürich

Haustyp

Miet- und Alterswohnungen, Pflegezimmer, Gewerbefläche

Auftraggeber

Siedlungsgenossenschaft Sunnige Hof

Anzahl Wohnungen

72 Miet-, 28 Alterswohnungen

Grundstücksfläche

ca. 5'538 m2

SIA m3

59'700

Fläche Gewerbe/Büro

ca. 1'980 m2

Projektdaten

Planung: 2015-2018
Ausführung: 2018-2020

Das Projekt wurde mit dem Amt für Städtebau Zürich für das internationale Baukollegium zur positiven Beurteilung aufbereitet. Die unmittelbare Nähe zum geschützten, modern sanierten Albisriedenhaus, der architektonisch ausgezeichneten Wohnüberbauung von Burkhalter Sumi Architekten sowie dem A-Park von Baumann Roserens Architekten AG sieht eine spannende städtebauliche Situation vor.

Die bestehende Anlage zeichnet sich im Aussenraum durch Baumgruppen und Solitärgehölze, rund gehaltene Asphaltwege und eine direkt an die Häuser gewachsene Blumenwiese aus. Der Bestand soll so im Neubau eingegliedert werden, dass der Aussenraum über die gesamte Siedlung charakterisierende Merkmale aufweist.

Fotos © Manuel Wyss

Seeliegenschaft

2020

Adresse

8713 Uerikon

Haustyp

Mehrfamilienhaus

Auftraggeber

Privatperson

Anzahl Wohnungen

2 Maisonettewohnungen und 2 Attikawohnungen

SIA m3

6'815

Projektdaten

Planung: 2017-2018
Ausführung: 2019-2020

Die Liegenschaft am Zürichsee mit direktem und privatem Seeanstoss samt eigenem Bootshaus wurde während einer 15-monatigen Bauzeit erstellt.

Eine edle Klinkerfassade mit passenden Glasbrüstungen auf den grosszügigen Terrassen ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Durch die hellen Räume entsteht ein imposantes Wohngefühl, welches mit Blick durch die breiten Fensterfronten noch verstärkt wird.

Die Wohnungsaufteilung setzt sich aus zwei Maisonettewohnungen im Erd- und 1. Obergeschoss sowie zwei Wohnungen auf dem Attikageschoss zusammen. Ein typisches Merkmal der Wohnungen  sind die offenen Koch-, Ess- und Wohnbereiche. Die Küche und insbesondere der Essbereich werden dem Wohnbereich gleichgesetzt.

Der 2’900m2 grosse, parkartige Garten wird unter Berücksichtigung behördlicher Auflagen gestaltet und durch Lärmschutzwände entlang der Seestrasse geschützt.

Wohnüberbauung Seehof- und Seeblickstrasse

2020

Adresse

8645 Rapperswil-Jona

Haustyp

Wohnüberbauung

Auftraggeber

Privatperson

Anzahl Wohnungen

53

Projektdaten

Planung 2019-2020
Ausführung 2021-2023

Im Siedlungsgebiet Busskirch befinden sich die fünf Bauten, welche durch die gleiche Anzahl neuer Mehrfamilienhäuser ersetzt werden sollen. Die Neubauten werden als Dreispänner ausgeführt. Die einzelnen Wohnungen decken unterschiedliche Bedürfnisse ab, wodurch eine Vielseitigkeit im Quartier entsteht. Innerhalb einer Wohnung bildet der Eingangsbereich mit den Ess- und Wohnräumen eine fliessende Raumfigur. Es entstehen attraktive Aussenraumbezüge mit idealer Tageslichtnutzung.

Die Gliederung der Volumen kommt in der Materialisierung der Fassade zum Ausdruck: Ein massives Sockelgeschoss träg zwei Vollgeschosse, welche sich durch horizontalen Bänder vom Attikageschoss unterscheiden.

Die Zone zwischen den Strassen und den Gebäuden werden als moderne Vorgärten interpretiert und mit gestalterischen Massnahmen definiert.

Wohnhaus am Zürichsee

2020

Adresse

Zürichsee

Haustyp

Einfamilienhaus

Auftraggeber

Privatperson

Projektdaten

Planung: 2019-2020
Ausführung: 2021-2022

Das Wohnhaus reagiert auf seine einmalige Lage – Blick über den Zürichsee im Westen und den Weitblick in die freie Natur auf der Ostseite, dies sind die Entwurfsgeneratoren dieses Projektes. Der private Bereich wurde in der unteren Ebene angeordnet, die Wohnbereich mit seinen zwei überdeckten Terrassen wurde an höchster Stelle angeordnet. Die Zirkulation durch das Gebäude schafft unterschiedlichste Raumsequenzen und sehr verschiedenartigsten Ein- und Ausblicken.

Wohnhaus am oberen Zürichsee

2020

Adresse

oberen Zürichsee

Haustyp

Einfamilienhaus

Auftraggeber

Privatperson

Projektdaten

Planung: 2020-2021

Sanft wurde der Wohnbau in die Hanglage eingefügt. Unterschiedlichste Raumhöhen ergeben ein spannendes Raumerlebnis im Gebäudeinnern. Die Aussenraumgestaltung erzeugt mit seiner einheimischen Vegetation für ein stimmiges Gesamtensemble.

Wohn- und Geschäftshaus Stampfenbachplatz

2018

Adresse

8006 Zürich

Haustyp

Gesamtsanierung

Auftraggeber

Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschafts AG, Basel

Anzahl Wohnungen

17

SIA m3

4'860

In unmittelbarer Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs liegt der Stampfenbachplatz. Im Auftrag der Eigentümerin realisierten wir den anspruchsvollen architektonischen Umbau und die Aufstockung eines 1945 erbauten Mehrfamilienhauses an der in der Quartiererhaltungszone liegenden Sumatrastrasse.

Um künftig hohe Wohnqualität zu bieten, erfuhren die 17 Einheiten eine komplette Modernisierung. Küchen und Bäder wurden an die heutigen Bedürfnisse angepasst und durch helle Farbgebung und qualitativ hochstehende Oberflächen aufgewertet. Das neue Attikageschoss beherbergt zwei zusätzliche Wohnungen mit je rund 50 Quadratmetern Wohnfläche, von wo aus eine atemberaubende 360° Aussicht über das Limmattal und den Zürichsee bis hin zu den Alpen genossen werden kann.

Umbau VP Bank

2018

Adresse

8001 Zürich

Haustyp

Bank-Gebäude

Auftraggeber

VP Bank (Schweiz) AG

SIA m3

4'500

Im März 2018 bezog die zu den grössten Banken Liechtensteins gehörende VP Bank eine sechsgeschossige, freistehende und repräsentative Liegenschaft an der Talstrasse 59, unweit ihres bisherigen Standorts.

Dem Umzug vorausgegangen war ein Umbau, bei dem der hochwertige Innenausbau an die Bedürfnisse der neuen Nutzerin angepasst wurde, insbesondere auch in Bezug auf die Sicherheit. Die grössten Eingriffe erfuhren Eingangsbereich, Empfang und Kundenzone.

An das Corporate Identity der Bank, deren prägendes visuelles Element der Kreis ist, wurden in aufwendiger Handarbeit Kreise in den bestehenden Bodenbelag aus Serpentin gefräst und mit weissem Carrara Marmor ausgelegt. Auch Empfangsdesk und Beleuchtung nehmen die Kreisform auf, was für ein einheitliches Erscheinungsbild sorgt.

Überbauung Sunnefeld

2018

Adresse

8634 Hombrechtikon

Haustyp

Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser

Auftraggeber

AL Immobilien AG

Anzahl Wohnungen

13

Die Neubausiedlung Sunnefeld nimmt die Körnung des gewachsenen Quartiers auf. Die Ausrichtung der Gebäude folgt primär dem Verlauf der Höhenkurven. Dies entspricht auch den umliegenden Bauten, wodurch sich die neu geplanten Volumen gut in die gebaute Substanz und Struktur einfügen und trotzdem eine eigene Identität schafft.

Während die oberen Gebäude die kubische Architektursprache der östlichen Gebäude fortsetzt, interpretieren die Einfamilienhäuser im Zentrum der Siedlung die Form eines traditionellen Hauses in einer moderneren, abstrakteren Art. Grossformatige Fensteröffnungen wurden präzise zum Innenraum gesetzt und rahmen Durchblicke in die Landschaft ein oder erweitern den Innenraum zu Balkonen und Garten. Zum einfachen Baukörper ergänzende Elemente wie die Balkone weisen eine andere Materialisierung und Farbgebung auf, um den Baukörper in seiner klaren, kraftvollen Erscheinung zu erhalten.

Wohnüberbauung Silbergrueb Süd

2017

Adresse

8617 Mönchaltorf

Haustyp

Wohnüberbauung

Auftraggeber

Siedlungsgenossenschaft Sunnige Hof

Anzahl Wohnungen

102

Unsere Aufgabe als Planer war es, eine Zentrumsüberbauung zu gestalten, die städtische wie auch ländliche Charaktere in die bestehende Umgebung mit einschliesst.

Die Wohnungsflächen sind bewusst zu Gunsten eines attraktiven Mietpreises abgestimmt. Die grosszügigen Parklandschaften der gesamten Überbauung zeichnen sich durch Naturwiesen, Obstbäume und naturnahe Spielmöglichkeiten für alle Altersstufen aus. Vitalwege, Pflanzgartenflächen, Sitzgruppen unter Bäumen sowie eine Grillstelle runden das vielseitige Angebot ab.

Einfamilienhaus

2017

Adresse

8645 Rapperswil-Jona

Haustyp

Einfamilienhaus

Auftraggeber

Privatperson

Grundstücksfläche

ca. 1'100 m2

SIA m3

4'366

Das Grundstück befindet sich in ausgezeichneter Lage, an einem Südhang des Zürichsees, gegenüber dem historischen wertvollen Schloss Rapperswil. Absicht war es, das Bauvolumen parallel zum Hang in diesen einzulassen, was eine horizontale Ausrichtung des gesamten Raumgefüges nahelegt. Gleich beim Betreten des Hauses wird einem ein erster Eindruck der komplexen Raumgliederung vermittelt, die sich auf den drei Stockwerken unterschiedlich artikuliert.

Von der Eingangshalle führt eine elegante Treppe in das 1. Wohngeschoss, welches zu einem späteren Zeitpunkt als separate 3,5-Zimmer Einliegerwohnung dienen kann. Den aussergewöhnlichsten Bereich dieses Wohnhauses bildet jedoch die 2. Ebene mit Wohn- und Essbereich, welcher mit einer filigransten Glasfront umfasst wird. Dies mit einem starken Bezug zum Aussenraum – einer Dachterrasse, welche den Blick über den Zürichsee freigibt.

Durch die Vielfalt ist es gelungen, verschiedene repräsentative sowie intime Räume unter einem Dach zu vereinen. Grossformatige Fensterflächen werden präzise zum Innenraum gesetzt und rahmen spannende Übereck-Durchblicke zum Innenhof sowie in die Landschaft und erweitern dadurch den Innenraum.

Die Fassade ist mit einem ruhigen Kalkstein verkleidet worden. Die Reduktion auf wenige Materialien und versteckte Details setzen einen eindrucksvollen Kontrast zur üppigen und lebendigen Umgebungsgestaltung. Im Innenraum wechseln sich die zwei vorherrschenden Materialien, einerseits die kräftige dunkle Räuchereiche und andererseits die sanften naturfarbenen Gipsflächen auf eine ruhige und spannende Weise ab. Durch die kluge Raumaufteilung und bewusste Materialverwendung entstand so ein vorbildliches Wohnhaus, dessen architektonische Kultur bestimmt nicht ohne Einfluss auf die nahe Umgebung bleibt.

Teilsanierung Pflegezentrum Bühl

2017

Adresse

8645 Rapperswil-Jona

Haustyp

Pflegezentrum

Auftraggeber

Stadt Rapperswil-Jona

Bei der Teilsanierung des Pflegezentrums Bühl lagen die Hauptpunkte unter anderem im Umbau der Pflegeabteilung, bei welcher ein Demenzgarten und ein Wellness-Pflegebad entstanden. Speziell die Gärten bedürfen besonderen Gestaltung, so dass sie den Anforderungen demenziell erkrankten Personen gerecht werden. Zudem wurde die Arbeitsumgebung auf den Pflegeabteilungen für das Personal optimiert.

Der Eingangsbereich und Empfang wurde mit einer klaren und einheitlichen Architektur freundlicher und einladender gestaltet. Der Ess- und Aufenthaltsbereich sowie die Gastroküche erhielten ein stimmiges Einrichtungskonzept. Die geschmacksvolle Kombination der Möbel, Wohntextilien sowie der Böden erzeugen eine wohlfühlende Einheit. Durch eine harmonische Farbwahl konnte ein offener homogener Raum geschaffen werden, welcher für Bewohner und Gäste einladend ist und zugleich einen Begegnungsort darstellt.

Renovation Tödihof 1-11

2015

Adresse

8712 Stäfa

Haustyp

Gesamtsanierung

Auftraggeber

Pensionskasse der UBS

Anzahl Wohnungen

70

Der Tödihof mit seinen 11 Mehrfamilienhäusern zeigte nach über dreissig Jahren augenfällige Gebrauchsspuren. Aus alt mach neu – dieser Grundsatz wurde konsequent verfolgt. Weiss statt grau, abwechselnd statt eintönig. Mit viel Liebe zum Detail wurde die Überbauung renoviert und ins neue Zeitalter überführt.

Der hinterlüfteten Fassade wird abwechslungsreich mit feingliedrigen Wellplatten und flachen Elementen ein neuer architektonischer Ausdruck verliehen. Die eleganten Glasgeländer wurden mit einer leichten Spiegelungsfolie versehen. Heute erfüllen die Mehrfamilienhäuser den zertifizierten Minergie-Standard.

Die grossen Wohnküchen und fein detaillierten Bäder zeigen das sensible Gespür des zeitgemässen Umbaus, ohne gleich einem modischen Zeitgeist zu verfallen.

Bürohaus Cube

2015

Adresse

8645 Rapperswil-Jona

Haustyp

Bürogebäude

Auftraggeber

St. Galler Pensionskasse

Bauherr Vertreter

Amt für Vermögensverwaltung Kanton St. Gallen

Frisch glänzt der vierstöckige Bau in seiner bronzefarbenen Metallfassade. Die einfache kubische Formensprache nimmt auf eine gute Eingliederung Rücksicht und erfüllt die Bedürfnisse der Nutzung gleichermassen. Das Gebäude wurde in der Rekordzeit von nur elf Monaten geplant und gebaut.

Um für interessierte Firmen die Möglichkeit zur Niederlassung in Rapperswil-Jona zu schaffen und den Bedarf an Büroflächen zu decken, wurde durch das Amt für Wirtschaft eine Studie für ein Bürogebäude in Auftrag gegeben. Unser Büro erstellte in kürzester Zeit die Pläne und Visualisierungen. Zur Präsentation flog der Standortförderer des Kantons St. Gallen persönlich in die USA.

Werkhalle Gadola

2015

Adresse

8606 Nänikon

Haustyp

Gewerbebau

Auftraggeber

Gadola Immobilien und Verwaltung AG

SIA m3

8'600

Die schlichte und klare architektonische Ausformulierung des Baukörpers entspricht den Anforderungen der Bauherrschaft, eine konstruktiv sinnvolle Werkhalle zu planen. Hell erstrahlt das Gebäude mit seiner ruhigen und zurückhaltenden Fassadengestaltung im Industriegebiet von Uster.

Die gesamte Dachfläche der Halle ist mit Photovoltaik-Elementen (775m2) belegt. Diese werden gemäss Prognose ca. 116’000 kWh elektrischen Strom produzieren. Eine Menge, die den Jahresbedarf von rund 30 4,5-Zimmer-Wohnungen deckt.

Die Halle wurde in einer sehr wirtschaftlichen Stahlkonstruktion mit einer kurzen Planungs- und Realisierungszeit von nur 13 Monaten erstellt.

Fassadensanierung Hirzenbachstrasse 92, 94 + 96

2014

Adresse

8051 Zürich

Haustyp

Fassadensanierung

Auftraggeber

Privatperson

Das markante Hochhaus in Schwammendingen aus den 60er Jahren hat eine lange Geschichte der Fassadengestaltung. Das Gebäude war ursprünglich mit einer Sichtbacksteinfassade geplant worden. Ein mehrjähriger Streit mit der Stadt hatte dem Haus als Resultat eine Fassade aus grauen Eternitelementen beschert. Unsere Aufgabe bestand ursprünglich darin, das Energiekonzept des Gebäudes zu überprüfen und aufzuzeigen, was verbessert werden könnte.

In Zusammenarbeit mit einem Fachplanerteam erstellten wir ein Entscheidungspapier, in welchem schliesslich auch eine Neugestaltung der Aussenhaut und eine Erweiterung der Balkone vorgesehen waren, welche dann auch so verwirklicht wurde.

Gesamtsanierung Mehrzweckgebäude Bollwies

2014

Adresse

8645 Rapperswil-Jona

Haustyp

Büro-/Gewerbebau

Auftraggeber

Stadt Rapperswil-Jona

Der in den Jahren 1978/79 erstellte Gebäudekomplex Bollwies wurde im Rahmen einer Gesamtsanierung den heutigen Anforderungen an Gebäudehülle, Energie und Technik angepasst und auf aktuelle sowie zukünftige Nutzungsbedürfnisse ausgerichtet.

An prominenter Lage steht das Mehrzweckgebäude Bollwies als wichtiger Orientierungspunkt innerhalb des Stadtteils Jona. Um der städtebaulichen und öffentlichen Bedeutung des Gebäudes gerecht zu werden, erfüllt die neu gestaltete Fassade in hohem Masse die Anforderungen an den architektonischen Ausdruck.

Wohnüberbauung Bänklen Nord-Ost

2014

Adresse

8802 Kilchberg

Haustyp

Wohnüberbauung

Wettbewerb

3. Rang

Städtebau
Die besondere Herausforderung bestand darin, allen Wohnungen eine optimale Besonnung zu bieten, gleichzeitig eine weite Aussicht zu gewährleisten und die umgebende Grünanlage mit einzelnen Obstbäumen reizvoll in den Ort einzufügen. Aus einer feinen, volumetrischen Staffelung und Ausgestaltung der einzelnen Baukörper und der differenzierten Materialisierung der Fassaden resultiert ein spannendes Erscheinungsbild. Städtebaulich fügt sich das Ensemble in die bestehende Siedlungstruktur ein, setzt aber einen neuen, eigenen Akzent.

Wohnungstypologien
Die besondere Qualität aller Wohnungen ist, dass sich sämtliche Wohn- und Aussenräume dem Sonnenverlauf entsprechend an die Himmelsrichtungen Süden und Westen orientieren.

Freiraum
Der sensible und feingliederige Umgang mit dem Ort findet seine Entsprechung auch im Freiraumkonzept. Der sich entlang der Wohnbauten schlängelnde, öffentliche Weg mit seinen angrenzenden Aktivzonen wird als prägendes Gestaltungselement eingesetzt.

Wohnüberbauung

2014

Adresse

8852 Altendorf

Haustyp

Wohnüberbauung

Auftraggeber

Privatperson

Anzahl Wohnungen

130

SIA m3

147'000

Wettbewerb

1. Rang

Eine besondere Aufgabe war es, für alle 130 Wohnungen (70 Stockwerkeigentum / 60 Mietwohnungen) eine optimale Besonnung und Seesicht zu garantieren sowie die reizvolle Grünanlage mit seinen Obstbäumen zu erhalten. In der vorgeschlagenen Anordnung bilden die Längsbauten ein Rückgrat zur Strasse hin, während sich die Punktbauten zum See hin öffnen und so auch den hinteren Wohnungen einen Blick auf den nahen See ermöglicht. Die feine volumetrische Staffelung und Ausgestaltung der einzelnen Baukörper und die differenzierte Materialisierung der Fassaden lassen die Körper spannend in Erscheinung treten.

Die Nachhaltigkeit des Projektes belegen die kompakten Baukörper, die massive und speicherfähige Konstruktion, die überdurchschnittliche Wärmedämmung und die grosse verglaste Fassade.

Residenz Meiershof

2014

Adresse

8600 Dübendorf

Haustyp

Wohnüberbauung

Auftraggeber

Privatperson

Anzahl Wohnungen

14

SIA m3

9'400

Das Mehrfamilienhaus ‚Residenz Meiershof‘ in Dübendorf bietet durch eine durchdachte Anordnung der Wohnungen Aussichten in drei Himmelsrichtungen. Bei der Gestaltung wurde konsequent auf eine optimale Ausrichtung und gute Besonnung geachtet.

Die grosszügigen Wohnungen weisen durchdachte Raumkonzepte auf und die Balkone und Terrassen erlauben durch den Versatz des Volumens, dass sämtliche Wohnungen ihren individuellen Aussenraum mit viel Privatsphäre besitzen.

Villa am Zürichsee

2014

Adresse

8700 Küsnacht

Haustyp

Villa mit Einliegerwohnung

Auftraggeber

Privatperson

SIA m3

3'900

Der Baukörper gliedert sich entlang des Terrainverlaufs in verschiedene Teilbereiche. Diese sensible Auflösung der Volumen lässt die Villa optisch von aussen kleiner in Erscheinung treten. Die auskragenden Teile finden sich auch im Innern als aussergewöhnliche Räume wieder. So werden die zweigeschossige Bibliothek sowie das Atelier mit dem fantastischen Blick Richtung Zürich auch im äusseren Erscheinungsbild abgebildet. Die Fassade ist mit einem ruhigen Kalkstein verkleidet worden. Die Reduktion auf wenige Materialien setzt einen eindrucksvollen Kontrast zur üppigen und lebendigen Umgebungsgestaltung.

Im Innenraum wechseln sich die zwei vorherrschenden Materialien, einerseits die kräftige dunkle Räuchereiche und andererseits die sanften naturfarbenen Gipsflächen, spannend ab.

Die überzeugende Architektur konnte in erster Linie Dank einer sehr offenen und begeisterungsfähigen Bauherrschaft sowie aussergewöhnlich begabten Handwerkern realisiert werden.

Renovation Villa Belsito

2012

Adresse

8640 Kempraten

Haustyp

Gesamtsanierung

Auftraggeber

Belvest AG

Die denkmalgeschützte Villa hat drei wichtige Bauphasen (1857,1878, 1910) sowie einige, nicht sehr sensible jüngere Renovationen erlebt. Es ist anzunehmen, dass in jeder Bauphase älteres Interieur verschwunden ist, insbesondere Teile aus dem Spätbiedermeier sowie des Historismus.

Der Aufgabe der Bauherrschaft, möglichst viel von der baulichen Substanz zu erhalten, wurde Rechnung getragen. Der westliche Anbau zeigt eine moderne Architektursprache, welche sich hervorragend mit der bestehenden Struktur versteht. Mit Materialien wie Sumpfkalk, Terrazzo und Tafelparkett wird eine sehr sensible Innenraum- Atmosphäre erreicht. Die Schreinerarbeiten wurden sorgfältig restauriert und wo es notwendig war ergänzt. Die feine Innenbemalung wurden mit Le Corbusier Farben realisiert. Die ganze Bauphase wurde vom Entwurf bis zur Definition der Türgriffe von Professor Arthur Rüegg begleitet.

Umbau ZKB Küsnacht

2011

Adresse

8700 Küsnacht

Haustyp

Bank-Gebäude

Auftraggeber

Zürcher Kantonalbank

Wettbewerb

1. Rang

Die ZKB hat sich entschlossen, sich in der ehemaligen Büchsenfabrik in Küsnacht einzumieten und eine neue Bankfiliale zu bauen.

Ungewöhnlich ist die Transparenz, die zu den Büroräumen besteht. Der Kunde spürt das Herzstück, den Eingangsbereich und wie eifrig dort gearbeitet wird. Er ist der Auffassung, dass er einen Einblick in das Innenleben der Bank bekommt, ohne dass er in die bankinternen Backoffice-Bereiche einen Einblick erhält. Diese aussergewöhnliche Qualität der Arbeitsplätze dieser Konzeption ist aus dem raffinierten Querschnitt ersichtlich. Offene Räume wechseln sich mit intimen Besprechungszonen ab. Über allem steht das aussergewöhnlich schöne Licht.

Diese Konzeption lebt den Atem der ehemaligen Industriehalle. Die Zeitzeugin wird auf einfachste Art und Weise weitergeführt und erhalten.

Vögele Kultur Zentrum

2010

Adresse

8808 Pfäffikon

Haustyp

Gesamtsanierung

Auftraggeber

Stiftung Agnes und Charles Vögele

Das 1976 eröffnete Haus begeistert noch heute. Was damals als futuristisch empfunden wurde, wirkt heute noch modern und überraschend.

Die projektierten Veränderungen wollen entstauben, die Gesamtanlage wieder sichtbar machen und Ausstellungsphasen für den interessierten Besucher und Passanten auch von aussen spürbar machen. Die baulichen Anpassungen im Gebäude sind aus den organisatorischen Ansprüchen an den Museumsbetrieb und die Museumsleitung zu verstehen.

Überbauung Nagelstein

2010

Adresse

8834 Schindellegi

Haustyp

Terrassenhäuser

Auftraggeber

Privatperson

Wettbewerb

1. Rang

Die spektakuläre Lage am aufsteigenden Hang prägt den exklusiven Ort und macht die Parzelle in Schindellegi zum erstklassigen Logenplatz mit einer herrlichen Seesicht. Durch die geräumigen Abstände, geschickte Anordnung der versetzten Baukörper und der höchst möglichen Positionierung wird der bestmögliche Blick von den Wohnungen auf den See ermöglicht.

Die beiden Zeilen besitzen je drei klassische Terrassenhäuser mit allen Räumen auf einem Geschoss, die dem Gefälle des Hanges stufenartig folgen. Durch das seitliche Versetzen der Häuser entstehen abwechslungsreiche, differenzierte Zugangswege und Aussenräume. Die einzelnen Baukörper setzen mit Verschiebung eine für Terrassensiedlungen ungewöhnliche Leichtigkeit. Der östliche Gebäudeteil ist um ein viertes Geschoss erhöht, während sich der Westliche dreigeschossig zeigt. Symmetrie wird dadurch vermieden. Es ergibt sich eine spannungsvolle, räumliche Ausdifferenzierung des Terrassenhauses. Das Einfamilienhaus ermöglicht einerseits einer Familie, wie auch einem Paar zu wohnen, wie man es sich nur erträumen kann. Die Schlafzimmer im Erdgeschoss bieten grösstmögliche Privatsphäre für jeden Einzelnen. Kinder haben ihre eigene Welt und schier unbegrenzten Raum, sich zu entwickeln. Das Prunkstück befindet sich im Obergeschoss. Die Querbezüge durch das Haus können jeden Tag aufs Neue begeistern. Sonnenlicht wird morgens schon über den fantastischen Wintergarten tief in den Raum geholt und das Leben auf dieser ´Belle Etage´ den ganzen Tag begleiten.

Überbauung Merkustrasse 46-52

2010

Adresse

8640 Rüti

Haustyp

Wohnüberbauung

Auftraggeber

Schuler Holzwerstoffe AG

Wettbewerb

2. Rang

Städtebauliches Konzept
Bei der Siedlungsstruktur wird, wie von der Stadtplanung Rapperswil vorgeschlagen, die Ecksituation Knie- und Güterstrasse städtebaulich mit einem Längsbau akzentuiert. In einer selbstverständlichen Art und Weise wird dieser Bau von einem Innenhofgebäude ergänzt.

Der Freiraum, welcher zwischen den Gebäuden aufgespannt wird, und die tolle Aussenterrasse im 2. Obergeschoss sind in Dimension und Natürlichkeit unerwartet und einmalig für Rapperswil.

Überbauung Wagnerfeld 2

2010

Adresse

8646 Wagen

Haustyp

Wohnüberbauung

Auftraggeber

Varibau AG

Wettbewerb

2. Rang

Die vorhandene Siedlungsstruktur wird mit vier kompakten Punktbauten ergänzt. Dabei werden die Fassadenfluchten geschickt auf die umliegenden Bauten ausgerichtet, sodass sich die neuen Gebäude harmonisch einfügen. Die Volumen wirken dabei ausgeglichen und gut proportioniert. Die Grundrisse erinnern an einzelne Windräder, deren innen liegende Treppenerschliessung den zentralen Drehpunkt bildet und die Wohnloggien in den ‚Flügelspitzen‘ münden. Durch geschickte Anordnung der vier kompakten Baukörper werden interessante Wechselbeziehungen im Aussenraum geschaffen. Der offene Charakter der nördlich angrenzenden Landschaft wird durch den grosszügigen Aussenraum weitergeführt.

Die Projektverfasser zeigen mit ihrem Projekt auf, dass das geforderte Raumprogramm auch mit einer relativ lockeren Bebauungsstruktur aus einzelnen Punktbauten erreicht werden kann. Der wertvolle Beitrag überzeugt insbesondere durch diesen Ansatz sowie die Einführung in die örtlichen Strukturen.

Wohnüberbauung im Bluemeland

2009

Adresse

8636 Wald

Haustyp

Wohnüberbauung

Auftraggeber

Gemeindestiftung Geberit-Gruppe

Wettbewerb

2. Rang

Städtebau
Wie die bestehenden Umgebungsbauten nutzen die neuen Baukörper die Höhenkurven der Topographie bewusst aus. Die fächerartige Ausrichtung ermöglicht eine einzigartige, selbstverständliche Positionierung im Gelände. Durch diesen städtebaulichen Ansatz wird die Gefahr einer unspezifischen Siedlungsstruktur, welche irgendwo im Schweizer Mittelland stehen könnte, ausgeschlossen. Wir sind überzeugt, dass der Städtebau wieder viel stärker in den ortsspezifischen Bebauungsstrukturen eingebunden werden muss.

Ökonomie / Ökologie
Die Gebäudestruktur ist einfach und erlaubt eine äusserst rationelle Bauweise. Das Verhältnis Aussenhülle Abwicklung zur Volumetrie ist äussert ökonomisch. Dem Nachhaltigkeitsgedanken wird mit dem Minergie-Eco Label grosse Rechnung getragen.

Konstruktion
Die Bauten sind in Massivholzbauweise konstruiert. Die vertikale Lastabtragung wird grösstenteils über Brettschichtholzträger ausgeführt. Die Deckenspannweite und insbesondere die Systemhöhe haben auf die Wirtschaftlichkeit eine grosse Bedeutung. Mit dem Deckensystem Optiholz (Brettstapelmodule) wird ein kostengünstiges, effizientes Tragelement eingesetzt.

Wohnen Riestrasse

2009

Adresse

8700 Küsnacht

Haustyp

Doppel- und Einfamilienhäuser

Auftraggeber

Allco AG

SIA m3

13'500

Die topographisch spektakuläre Einbettung an aufsteigender Hanglage prägt den Ort und macht die Parzelle in Küsnacht zu einem erstklassigen Logenplatz mit herrlicher Aussicht.

Durch die Abstände und die geschickte Anordnung der versetzten Baukörper und der höchst möglichen Positionierung werden die Wohnhäuser in eine parkähnliche Umgebung eingebettet. Zuoberst im Nordwesten, an der privilegiertesten Lage, bildet ein Doppeleinfamilienhaus den Rückgrat der Überbauung. Davor werden fünf freistehende Einfamilienhäuser gesetzt.

Im Lenggis

2006

Adresse

8645 Rapperswil-Jona

Haustyp

Doppel- und Einfamilienhaus

Auftraggeber

Privatperson

SIA m3

4'200

Die projektierten Solitäre, sehr komprimierte Einzelkörper, sind höhenmässig gestaffelt.

Die Hauptausrichtung der Baukörper sowie der Wohn-, die Schlafräume und der Aussenbereich ist gegen Süden, Osten sowie Westen gerichtet. Gegen Südosten und Südwesten öffnet sich das Seepanorama mit den Hügelzügen und der entfernt liegenden alpinen Berglandschaft.

Ein Anliegen in der räumlichen Konzeption war es, dass der terrassierte Gartenbereich zwischen den Neubauten und gegenüber den Nachbarbauten als privater Rückzugsort dienen soll und gleichzeitig die Möglichkeit offen lässt, soziale Kontakte zu knüpfen.

Bei der Materialisierung wurde darauf geachtet, dass die Materialität auch gleich die Farbgebung ergibt.